PNP Burghausen – Die Fernwärme kommt

Einige Fragen die man sich stellen sollte...

„Das Projekt wird sich tragen. Mit der Rendite können beide Seiten leben, gleichzeitig können wir einen attraktiven Wärmepreis bieten.“

Es gibt also eine gute Rendite für die „Anbieter“ und angeblich gibt es auch noch einen attraktiven Wärmepreis. Sind das nicht zwei Sachen, die sich grundsätzlich gegeneinander ausschließen? Was im Artikel  nicht vorkommt, sind die jährlich zu entrichteten, absolut nicht unerheblichen „Grundgebühren“, welche die eigentliche Last darstellen und entsprechend einer abnehmenden Wärmemenge, welche automatisch sich einstellt aufgrund der vom Gesetzgeber erzwungenen energetischen Sanierungsmaßnahmen, permanent im steigen begriffen sind, da der fehlende Ertrag irgendwie ausgeglichen werden muss?

Dann sollte man nicht vergessen, dass das Vorhaben ja auf 50 Jahre gerechnet ist und die bisher avisierten Millionenbeträge durch die klassischen Preissteigerungen die 100-Millionen-Marke schneller als die  Polizei durchschlagen wird, über 50 Jahre abgezinst werden müssen.

Durch die feste Leitung werden unauflösbare Abhängigkeiten geschaffen die nur einem nutzen. Dem Anbieter.

Der ökonomische wie ökologische Super-Gau für den angeschlossenen Bürger...

Was ist der Unterschied zwischen einem Heroin-Junkie und einem Fernwärmeabhängigen? Der Heroin-Junkie kann jederzeit seiner Sucht entsagen, oder aber den „Stoff“ und den „Dealer“ wechseln. All das kann ein Fernwärmeabhängiger nie wieder.

Was passiert für die Nachbarschaft wenn es sich "nicht rechnet"?

Ganz einfach, dann kommt der Anschlusszwang. Dann ist das Finanzierungswerkzeug für  marode Kommunalhaushalte perfektioniert. Bereits Agora hat diese Möglichkeit ja bereits 2017 in einer Denkschrift verlangt.

PNP Burghausen – Die Fernwärme kommt

Schreibe einen Kommentar

Nach oben scrollen