Kommentar
Das gewünschte System ist klar dargestellt. Man liefert den an das kalte "Fernwärmenetz" angeschlossenen "Bürgern" ca. 15 Grad warmes/kaltes Wasser. Dafür reißt man zu den bekannten Kosten ganze Siedlungen auf, verbraucht unendlich viel graue Energie, natürlich könnte man an den Fernwärmeleitungen etwas Isolierung sparen, aber der kostentechnische Aufwand bleibt sich im Kern gleich.
Alois Zimmermann ist allerdings zu danken, dass er die Leitungsverluste der "warmen Fernwärme" sauber beschreibt. Was nicht nachvollziehbar ist, warum sollte ich ein Haus welches mit einer Wärmepumpe ausreichend beheizt werden kann, solo wohlgemerkt, an eine kalte Wasserleitung anschließen, wenn es, weil gut gebaut, die Luftwärmepumpe auch tut? Das bleibt sein Geheimnis. Und vor allem, wo möchte er das zu pumpende Wasser hernehmen?
Die Idee ist wieder einmal nicht zu Ende gedacht und ist der zweite Weg der sog. Lobbyistenbüro's welcher sofort eingeführt wird, falls der Vorschlag warme Fernwärme bei den Entscheidern nicht sofort zündet. Selbst erlebt im Stadtrat Freilassing.
Der Aufwand steht in keinem Verhältnis zum Erfolg. Bei kalter Fernwärme nicht. Bei warmer Fernwärme schon zweimal nicht.